Verschiedene Mouspads im Vergleich

Früher gab es nur Computermäuse, die mit einer im Inneren befindlichen Kugel funktionierten. Diese gummiüberzogene Kugel war innerhalb der Maus frei beweglich und gab ihre Bewegung an verschiedene Walzen weiter. Sobald die Maus durch Verschieben bewegt wurde, bewegten sich auch Kugel und Walzen. Diese Bewegungen wurden dann in Computersignale umgesetzt und der Computer führte die entsprechende Aktion aus. Jedoch war dies nicht auf jeder Oberfläche möglich.

Das textile Mouspad

Oftmals boten viele Oberflächen nicht die entsprechende Haftung, damit die Kugel sich auch bewegt. Dies führte dazu, dass die Maus keine oder falsche Informationen an den Computer weitergab. Anstatt ordentlich zu rollen, rutschten die Mäuse über die Oberfläche. Lediglich ein textiles Mouspad bot die passende Oberfläche, welche rau genug war, um mit einer derartigen Maus ordentlich zu arbeiten. Diese Mouspads bestanden aus einer mehrere Millimeter dicken textilen Oberfläche, welche meist auf eine Schaumstoffunterlage geklebt war. Dies garantierte die ungestörte Funktion einer Computermaus.

Das Hardpad

Erst durch die Weiterentwicklung der Maus waren auch andere Arten von Mouspads möglich. Die Mäuse arbeiten mit der Hilfe der optischen Abtastung. Diese Computermäuse kommen ohne Kugel und Walzen aus. Es ist also nicht mehr unbedingt nötig, dass eine Oberfläche mit hoher Reibung genutzt wird. Allerdings sollten Mouspads, auf denen Computermäuse auf Basis der optischen Abtastung eingesetzt werden, eine gute Abtastung ermöglichen. Dies ist mit sogenannten Hardpads möglich. Ein Hardpad besteht in aller Regel aus Materialien wie Kunststoff, Metall oder Holz. Auch Materialien wie Marmor, die eine sehr glatte Oberfläche haben, kommen als Hardpad durchaus in Betracht. Der Formenvielfalt ist hierbei auch keine wirkliche Grenze gesetzt. Die Form muss lediglich ein unbeschwertes Arbeiten ermöglichen. Gleiches gilt für die Größe eines Hardpads. Ein zu großes Pad könnte ebenfalls bei der Arbeit mit der Maus hinderlich sein.

Bildquelle: Feng Yu – Fotolia

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