Web 2.0 – für IT-Spezialisten ein Muss

Als Web 2.0 wird ein Sammelbegriff verstanden, unter dem verschiedene im Internet gebräuchliche Elemente fallen wie in etwa Software und das World Wide Web. Typische Internetanwendungen, die ein Teil des Web 2.0 sind, sind Wikipedia, Weblog, Podcast, soziale Netzwerke, die virtuelle Welt, Social Bookmarks, Social News und Media Sharing Plattformen. Unter Wiki (Kurzform für Wikipedia) werden verschiedene Webseiten bezeichnet, die von verschiedenen Internet-Nutzern individuell gestaltet werden und nach Belieben überarbeitet werden können. Der Webblog ist ein virtuelles Tagebuch, der von verschiedenen Autoren weitergeführt werden und kommentiert werden kann. Als Podcast wird das Präsentieren von Multimedia im Internet bezeichnet wie zum Beispiel die Zurverfügungstellung von Videos und Musikdateien.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind Zusammenschlüsse verschiedener Gruppen oder Menschen im Internet. Jedes Mitglied eines sozialen Netzwerks kann ein persönliches Profil erstellen und andere Nutzer einladen bzw. Freundschaftsanfragen akzeptieren. Auch ist es möglich, sich in sogenannten Communities zu treffen und über verschiedene Themen zu unterhalten. Die virtuelle Welt ist eine 3D-Plattform im Internet. Mit Social Bookmarks oder Einträgen in Webkatalogen können Nutzer des Internets ihre persönlichen Links veröffentlichen oder interessante Links speichern. Social News sind Nachrichtenportale, auf denen man eigene Nachrichten veröffentlichen oder Nachrichten anderer User lesen und kommentieren kann. Media-Sharing-Plattformen dienen der Verbreitung von eigenen Fotos und Videos, die jeder Nutzer auch bewerten kann.

Das Web 2.0 aus technischer Sicht

Das Web 2.0 entwickelte seit den 90er Jahren neue Methoden, die unter anderem durch den rasanten Zuwachs breitbandiger Internetzugänge entstanden sind. So gibt es beispielsweise Abonnementdienste, die mit RSS/Atom Techniken arbeiten, die dem Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen Webseiten dienen. Typische Beispiele hierfür sind Zeitungen oder Nachrichtenportale, die dem User ermöglichen, Inhalte gegen eine Gebühr zu abonnieren. Dazu gehört auch das virtuelle Fernsehen. Diese Inhalte können sich die Nutzer nach Belieben herunterladen. Die Inhalte kann man dann auf dem eigenen Desktop verwenden. Die Formate, in denen diese Inhalte üblicherweise zur Verfügung gestellt werden, sind RSS oder Atom. Außerdem gibt es Methoden, die dem User die Möglichkeit geben, Web-Anwendungen wie eine Desktop-Anwendung zu nutzen. Auch Webservices sind neue Techniken, mit denen das Web 2.0 arbeitet. Unter Web-Service wird ein Datenauswertungsangebot verstanden, durch das Programme Daten abrufen oder austauschen können. Typische Beispiele für diese Technik sind Suchmaschinen und virtuelle Bibliotheken.

Web 2.0 – Herkunft und Bedeutung

Die Bezeichnung Web 2.0 wurde von Tim O’Reilly ins Leben gerufen. Der Wissenschaftler wollte mit diesem Begriff anderen IT-Unternehmen beweisen, dass es 2001 durchaus erfolgreiche IT-Projekte gegeben hat, die sogar erweitert wurden und sich gelohnt haben. Das Web 2.0 ist ein erfolgreiches Projekt, das sich in primärer Form mit verschiedenen Vorgängen im Internet beschäftigt. Dabei werden neue Funktionen in den Vordergrund gerückt und andere genau auf den Nutzer angepasste Angebote, die im Internet der Nutzer abrufen und verändern kann. Sämtliche im Netz zugängliche Informationen sollen den Nutzer die Arbeit vereinfachen und ihm Hilfe leisten. Um dies effektiv zu bewirken, wird das Web 2.0 immer wieder erweitert. Heute stehen im Web 2.0 dem Nutzer sehr viele verschiedene Dienste zur Verfügung, die er für seine Arbeit verwenden kann. Das Web 2.0 ist in der IT-Branche ein bekannter Begriff.

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